| Flyball von A - Z | ||||||||||||||
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Hier findet Ihr einige spezielle Begriffe aus dem Flyballsport sortiert von A bis Z:
Damit Flyball- Neulinge
auf einem Flyballturnier mitreden können, wenn sich Teilnehmer unterhalten
, gibt es hier nun Erklärungen der meisten Flyballbegriffe.
ABLENKUNG - auch das will gelernt sein. Der Hund, der gerade im Parcours läuft, sollte sich nicht vom Hund auf der Parallelbahn ablenken lassen. Nach oben BÄLLE Erlaubt sind alle Bälle die springen und rollen können. Meistens werden Tennisbälle genommen. Dazu ein Tipp: Mit Hilfe der Waschmaschine (evtl. mit Weichspüler) werden sie schön sauber. Für kleinere Hunde kann ein normaler Tennisball eventuell zu groß sein, dann darf man auch einen kleineren Ball nehmen, z.B. kann man bei Pro Pet Shop extra kleine Flyballbälle bekommen. Nach oben BACKSTOP ist eine undurchsichtige Rückwand hinter der Flyballbox. Der Backstop ist mindestens 61cm hoch. Er ist dafür gedacht, dass nicht gefangene Bälle nicht zu weit wegrollen. Außerdem ist der Backstop sehr praktisch, denn dahinter befinden sich die nicht im Einsatz befindlichen Flyballboxen, Behälter für Bälle, Werkzeug, usw.
BEST OF 3 oder BEST OF 5 Ein Rennen besteht aus mehren Läufen. Es werden 2 bzw. 3 Siege zum Gewinnen des Laufes benötigt, je nachdem ob ein "Best of 3" bzw. ein "Best of 5" gelaufen wird. Das heißt, dass die Mannschaft die zuerst 2 bzw. 3 Läufe gewinnt, das Rennen gewonnen hat. Nach oben BFA Abkürzung für "British Flyball Assocation" - das ist der englische Flyballverband BFB Abkürzung für "Belgische Flyball Belge" – das ist der belgischer Flyballverband BOXENLOADER Ist der Jenige der die Box mit Bällen nachfüllt. Wird gerne auch mal scherzeshalber „Boxenluder“ genannt. Ob es daran liegt, dass es meist Mädels sind?! Nach oben BOXENRICHTER - so nennt man die Person, die darauf achtet, dass an der Flyballbox vom Boxenloader und Hund alles richtig gemacht wird. Sitzt in der Höhe der Boxenlinie an der Bahnseite. Pro Flyballbox gibt es einen Boxenrichter. BOOMERANG BOX ist eine Frontdesignbox mit verdeckter Technik – der Ball fliegt gerade heraus. Bei dieser Boxenart ist die ganze Vorderseite als Betätigungsplatte ausgelegt. Diese Platte ist bei dieser Flyballbox gebogen, sie ist auch unter dem Namen "Curved Box" bekannt.
BREAK OUT TIME ist die Zeitgrenze jeder Division, die nicht unterboten werden darf. Falls man schneller als die Break Out Time läuft, verliert die Mannschaft den Lauf. CONZENTRATION na ja ein bisschen mit dem K gemogelt ;O) Der Hundeführer muss sich voll auf seinen Hund und den Startpunkt konzentrieren, damit es auch mit dem Wechsel klappt. CALL BACK Bezeichnet das Zurückrufen des Hundes als Motivationsschub. Daher kommt es auch, dass ein Flyball- Mensch nach einem Turnier gerne mal heißer wird. Besonders wenn die Rennen knapp sind, feuert man seinen Hund extra viel an. DUMMYBOX, na ja eigentlich heißt das Teil ja Shoot, aber Dummybox hört sich besser an ;O) - das wichtigste Trainingszubehör neben der Pylone. Die Dummybox ist eine größere Flyballbox (sieht fast wie eine kleine Agility- Schrägwand aus) ohne Mechanik. Hier hat der Hund daran die Möglichkeit die Schwimmerwende zu trainieren. Da sie eine größere Lauffläche als die richtige Flyballbox hat, erleichtert diese es dem Hund die Wende zu erlernen. An der Dummybox kann im späteren Trainingsstadium auch der Ball mittels Klettband fest gemacht werden.
DIVISION Die teilnehmenden Mannschaften auf einem Turnier werden in Divisionen (Klassen/Gruppen) eingeteilt. Dabei kommen immer etwa gleich starke Gegner in einer Division, so dass jeder Mal die Chance hat zu gewinnen. Das erhöht natürlich die Spannung der Wettkämpfe. Eine Division besteht mindestens aus 4 Mannschaften. Bei der Einteilung in Divisionen wird die Mannschaft entsprechend der Referenzzeit eingestuft. Je schneller eine Mannschaft läuft, umso niedriger ist die Division. Nach oben DOUBLE ELIMINATION Doppeltes K.O. – System, das heißt eine Mannschaft scheidet erst nach der zweiten Niederlage aus. Diese Form des Hauptwettkampfes hat den großen Vorteil, dass eine Mannschaft die schon einmal verloren hat, nicht sofort aus dem Rennen ist. Sie hat noch die Chance durch die Verlierer – Runde bis ins Finale zu kommen. Falls diese Mannschaft es bis ins Finale geschafft hat und gewonnen hat, ist sie aber noch nicht der Gewinner der Division, da die andere Mannschaft bis dahin ja noch nicht verloren hat. So muss noch ein Re-Finale stattfinden und wer dieses gewonnen hat, ist der Divisions-Sieger. Nach oben EJS
EFC European Flyball Championchip. Einmal im Jahr findet diese Veranstaltung statt, teilnehmen darf jede Mannschaft, es gibt dafür bisher keine Qualifikationsläufe, da in verschiedenen Divisionen gestartet wird. Eine super Veranstaltung und eigentlich ein Muss für alle Flyball - Freunde.
FRÜHSTART Von einem Frühstart spricht man, wenn der Starthund die Start- /Ziellinie überschreitet, bevor der Start durch das "grüne Licht" vom EJS freigegeben wurde. Jede Mannschaft darf einen Frühstart machen, der Lauf wird dann neu gestartet. Beim 2. Frühstart von der gleichen Mannschaft muss der Starthund eine Strafrunde laufen. Bei einem Turnier wird auch schon mal extra ein Frühstart aus taktischen Gründen provoziert, um den Gegner nervös zu machen. Nach oben FULL FACE PEDAL BOX – Frontdesignbox - So bezeichnet man alle Flyballboxen, wo die ganze Vorderseite der Box die Betätigungsplatte ist, dabei kann sie gebogen oder gerade sein. Der Hund hat hier nur eine Trittfläche und kann sich somit ganz auf den Ball konzentrieren. Eine Verletzungsgefahr ist bei diesen Boxen so gut wie ausgeschlossen. Wenn der Hund die Box vorher nicht betätigt hat, ist der Ball nicht herausnehmbar. Also muss der Hund die Box schon auslösen um an den Ball zu kommen. Nur auf diesen Boxtyp ist die Schwimmerwende möglich, da sie breit genug ist und über 2 Löcher (hier kann sich der Hund seine Lieblingsseite in die er sich drehen möchte aussuchen) verfügt. GARTENBOX - eine kleine Katapultbox mit verdeckter Technik, die auf Grund ihrer baulichen Beschaffenheit eher zum Gartengebrauch zu gebrauchen ist.
GESCHIRR für Flyballhunde ist dies die beste Wahl und eigentlich ein Muss. HAUPTSCHIEDSRICHTER - so nennt man denjenigen, der bei einem Wettkampf über das Rennen wacht. HEAT – man kann auch anstelle von Best of 3 bzw.5 Rennen, einfach 3 oder 4 Läufe(heat) bei jedem Rennen machen. Dabei werden Punkte gesammelt um den Gewinner zu ermitteln. HESSEN TROPHY – Turnier Serie in Hessen, sie besteht aus 2-3 Turnieren und wird seit 2004 veranstaltet.
HUND – jeder Hund egal welcher Rasse, ob groß oder klein, kann Flyball machen. HÜRDEN - Die Flyballhürden sind 60 cm breit, lassen sich nicht wie bei Agilityhürden abwerfen und sind in der Höhe zwischen. 17,5cm und 35cm jeweils um 2,5 cm verstell- bzw. einstellbar. Die Höhe, die gesprungen werden muss, richtet sich immer nach dem kleinsten Hund, der in einer Mannschaft mitläuft.
INFIZIERT – wer mit seinem Hund Flyball trainiert, wird spätestens beim ersten Turnierstart automatisch vom Flyballfieber angesteckt. JUMPS - ist einfach das englische Wort für Hürden.
KATAPULTBOX - Die ersten Flyballboxen hatten eine sichtbare Katapulttechnik – der Ball fliegt hoch heraus, wurde sozusagen heraus katapultiert.
KONDITION – ein Flyballhund braucht natürlich eine gute Kondition, damit er den ganzen Tag gleich gut laufen kann. LANE - ist die Bahn auf der gelaufen wird. Da immer zwei Mannschaften parallel laufen, gibt es natürlich 2 Bahnen pro Wettkampfplatz. Diese bilden so den "Flyball - Ring". Damit man es leichter hat mit den Unterscheidungen der Bahnen, sind sie Farben zu geordnet.
LINIENRICHTER – sind diejenigen die an der Start-/Ziellinie sitzen, die Wechsel beobachten und auf sonstige Fehler achten. Pro Bahn gibt es einen Linienrichter, er macht auch die Fehlerlampen des EJS an und zeigt so dem Hundeführer, ob er den Hund noch einmal laufen lassen muss. MOTIVATION – ist natürlich ganz wichtig. Der Hund wird für seine erledigte Aufgabe natürlich belohnt. Dabei kann die Motivation durch ein Spielzeug, ein Leckerli oder durch „positiver“ Stimme erfolgen.
NAFA - Abkürzung für "Nord Amerikanische Flyball Association" Die größte Flyballorganisation! NRW FLYBALL CUP – ist das Flyball Ereignis in Deutschland. Es findet 2010 schon zum 8. Mal statt. Der Cup besteht aus mindestens 3 Turnieren, wo um Punkte für den Gesamtsieg gekämpft wird. Angefangen hat er mal mit 6 teilnehmenden Mannschaften und bricht nun jedes Jahr den Teilnehmerrekord mit über 20 teilnehmenden Mannschaften. OH – wie schön! Die Flyballgemeinschaft wächst immer mehr und dadurch gibt es natürlich viel mehr Turniere in Deutschland. Dadurch muss man nicht immer gleich eine Weltreise machen, um mal auf einem Turnier starten zu können. PARCOURS – siehe Lane. PYLONE
QUITSCHIES – damit lassen sich einige Hunde beim Training gut motivieren, sind aber auf Turnieren verboten.
QUICKSTEP! FLYBALLTEAM – ist die erste deutsche Mannschaft, die auch im Ausland erfolgreich auf Turnieren gestartet ist bzw. noch startet und versucht, den faszinierenden Sport „Flyball“ immer bekannter zu machen. RACE - bezeichnet die ganze Begegnung, also das Rennen zwischen zwei Mannschaften.
RUN - bezeichnet den einzelnen Lauf eines Rennens( Race) zwischen zwei Mannschaften. Ein Rennen kann aus bis zu 5 Einzelläufen, je nach Rennform, bestehen.
REFERENZZEIT – Jede Mannschaft gibt selber eine Referenzzeit (Mannschaftslaufzeit) an. Mit dieser Referenzzeit wird die Mannschaft in die passende Division eingestuft. Die schnellste Mannschaft gibt mit ihrer Referenzzeit, von der 0,5 Sekunden abgezogen werden, die Break Out Time der Division vor. Läuft die Mannschaft schneller als ihre Break Out Time gilt der Lauf als verloren. Dadurch will man verhindern, dass sich Mannschaften durch zu hohe Referenzzeiten Vorteile in einer höheren Division verschaffen. ROUND ROBIN – Jeder gegen jeden, das heißt, dass jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft aus der gleichen Division startet. Dieser Wettkampf wird oft bei bis zu 6 Mannschaften pro Division angewandt. Das Round Robin wird auch meist als Platzierungswettkampf abgehalten, so dass man anhand der Gewinner die Startreihenfolge für den meist am Nachmittag stattfinden Hauptwettkampf bekommt. In Amerika bei der NAFA besteht der Flyball Wettkampf meist nur aus Round Robin. Für den Round Robin gibt es verschiedene Rennsysteme, man kann entweder ein Best - of - Rennen machen oder eine bestimmte Anzahl an heats (Läufe). Dabei wird über die gewonnen Läufe der Gewinner der Division ermitteln. Nach oben RING – oder Parcours nennt man den Wettkampfplatz. Er besteht aus 2 Bahnen (lanes) und dem Start-/Zielbereich. Bei einem Turnier mit sehr vielen teilnehmenden Mannschaften kann auch auf 2 oder mehr Ringen gelaufen werden, so kann man die Rennen auf die Ringe verteilen und man hat die Möglichkeit bei einer großen Teilnehmerzahl noch als Mannschaft viele Läufe zu machen.
SINGLE ELIMINATION – wird eine Form des Hauptwettkampfes genannt. Einfaches K.O.-System, das heißt der Gewinner kommt weiter und der Verliere scheidet aus. Dieses System wird bei einem sehr großen Starterfeld bzw. bei Zeitdruck oder aus Platzgründen verwendet, wenn nicht auf 2 Ringen gestartet werden kann. Nach oben SPEED TRIAL – ist ein Platzierungswettkampf. Im Prinzip ist es ein Round Robin, nur startet man nicht gegen alle Mannschaften einer Division. Diese Wettkampfform wird bei sehr großen Divisionen ab 6/7 Mannschaften angewandt, damit der Platzierungswettkampf nicht so lange dauert bzw. die Mannschaften sich nicht einen Wolf laufen müssen. Noch ein Unterschied zum Round Robin liegt darin, dass der Gewinner, die Mannschaft mit der schnellste Zeit ist und somit die Startreihenfolge für den Hauptwettkampf über die Zeit ermittelt wird. Nach oben SPRINGBACK – dies ist eine neue Art von Flyballbox, da bewegt sich nicht nur die Betätigungsplatte und der Rest der Box bleibt stehen, sondern die Box federt die aufkommenden Kräfte des Hundes zurück. SWIMMERS TURN TEAM – ganz einfach, das englische Wort für Mannschaft. Auf der Linkliste findet Ihr auch schon ganz viele deutsche Mannschaften mit eigenem Internetauftritt. UNTERORDNUNG - lässt sich super mit Flyball verbinden. Ganz nach dem Motto: Erst die Arbeit und dann das Vergnügen! Ein Hund, der nicht im Gehorsam steht, ist für Sportarten im Hundebereich nicht tauglich, da die meisten Hundesportarten ohne Leine durchgeführt werden. VOR
Lest hier zu mal hier ein bisschen mehr. WECHSEL - Das Wichtigste bei einem Flyballwettkampf sind und bleiben die Wechsel. Mit dem Wechsel der Hunde an der Start-/ Ziellinie entscheiden sich Läufe. Ist der Wechsel zu früh, muss der Hund noch einmal laufen und dabei geht viel Zeit verloren. Aber auch der umgekehrte Fall ist oft ein Nachteil. Wenn zu viel Luft zwischen den Wechseln der Hunde liegt, geht auch Zeit verloren, das ist dann die Zeit die einem eventuell fehlt, wenn die andere Mannschaft schneller ist. Da mit dem Auge ein perfekter Wechsel (die Hunde wechseln nicht selten Nase an Nase) kaum zu richten ist, macht dies das EJS ( bzw. das WKG). Für das Training wird nicht unbedingt ein EJS gebraucht, da hilft es auch schon, die Wechsel mit der Videokamera zu filmen.
WKG - Abkürzung für Wechselkontrollgerät. Das WKG ist ein Gerät um die Wechsel bei einem Turnier zu kontrollieren. Gegenüber dem EJS fehlt dem WKG die Startampel und die Zeit wird mit dem ersten Auslösen der Lichtschranke gestartet, also wenn der Starthund durch die Lichtschranke läuft. WWW.FLYBALL.DE X-TREM – wenn man sich in Deutschland schon über 20 Mannschaften für einen Turniertag freut und beim EFC in Deutschland 2005 der Teilnahmerekord bei 35 Mannschaften aus ganz Europa lag. Dann kann man nur sagen, dass die Amerikaner X-trem Flyball abhalten. Dort gibt es Turniere, wo 70 Mannschaften an einem Tag starten. Wie viel Ringe da wohl aufgebaut werden?! YUPIE! – Das hört man sehr oft von Mannschaftsmitgliedern, wenn ein Rennen sehr knapp gewonnen wurde.
ZEIT Der NAFA - Weltrekord wurde am 17. Juli 2005 von „Spring Loaded Offspring“ beim Turnier Instant Replay-Niagara in Amerika aufgestellt. Z- wie Ziellauf! Nach oben |
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