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Vorwort:
In all den Jahren ist die Basis von Flyball immer die Gleiche geblieben,
und zwar den Hund sinnvoll beschäftigen und eine Menge Spaß
dabei zu haben!
Flyball ist ein Sport für alle Hunde, dabei ist es egal,
ob es in der Hundeschule, dem Hundeverein oder Privat gemacht wird, wichtig
ist - das alle Spaß dabei haben!
Beim Flyball spielt weder die Rasse, noch die Größe oder das
Tempo des einzelnen Hundes eine Rolle, es zählt immer die ganze Mannschaft.
Jede Mannschaft auf einem Turnier hat mal eine Chance in seiner Division
zu gewinnen,
da immer gleich starke Gegner am Start stehen. Flyball bereitet dem Hund
und dem Hundeführer gleichermaßen viel Spaß.
Für den Hundeführer liegt der größte Reiz an diesem
Sport darin, dass es ein Mannschaftssport mit einmaligem Teamgefühl
ist.
Der Hund darf, wie er es ja besonders liebt, seine Schnelligkeit, Springfreude
und Apportiergeschick unter Beweis stellen.
Außerdem lässt sich Flyball super mit der Unterordnung kombinieren,
so nach dem Motto:" Erst die Arbeit und dann das Vergnügen!!!"
Ein
Filmchen über Flyball
(in Englisch)
Geschichte:
Die Entstehung von Flyball ist ganz schnell erklärt.
In den 70er Jahren hat der Hundebesitzer Herbert O. Wegner aus Kalifornien
in Amerika
(wo konnte es denn sonst sein!) nach einer Beschäftigungsmöglichkeit
für seinen arbeitsfreudigen und ballverrückten Hund gesucht.
Da er wohl nichts Passendes gefunden hat, hat er sich halt selber was
ausgedacht.
Er baute die erste Kiste (seht
hier das Patent), die der Hund mit den Pfoten betätigen musste,
wodurch ein Ball rausflog,
den er dann schnappen musste; somit war die
Flyballbox geboren.
Diese Kiste schleuderte
den Ball noch bis zu 3m hoch in die Luft, daher auch der Name „Flyball“
(Flugball).
Diese Art der Beschäftigung ging schnell durch die Reihen der Hundefreunde,
und entwickelte sich recht schnell weiter.
Zu der Flyballbox kamen
Hürden
(heute 4 Stück) dazu, so dass der Hund erst über die Hürden
springen musste, bevor er seinen Ball holen konnte.
Heute wird der Flyballsport als Mannschaftssportart (Staffellauf) für
Hund und Hundeführer ausgerichtet,
wobei der Hund in diesem Fall derjenige ist, der sich sportlich betätigen
darf.
Mitte der achtziger Jahre wurde in Amerika Flyball per
Reglement gespielt und als Turniersportart offiziell anerkannt.
Das erste Regelwerk der NAFA "Nord
Amerikanische Flyball Association" zum Beispiel,
war in den Anfängen gerade einmal eine Seite lang. Mittlerweile ist
dieses Reglement schon mehr als 60 Seiten lang. In Europa gibt es noch
kein gemeinsames Regelwerk.
England (BFA)
war das erste europäische Land, dass Flyball einführte. Belgien
(BFB)
folgte als zweites, die Niederlande als drittes Land.
Auch in anderen europäischen Ländern geht es immer weiter voran
mit Flyball, wie in z.B. Österreich, Italien, der Schweiz und Tschechien.
Seit 2005 gibt es in Deutschland auch ein einheitliches
Regelwerk. :o)
Und hier noch ein
Link zu einer Flyball
History in englischer Sprache;O)
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Eine Flyball - Mannschaft
besteht aus:
- mindestens 4 und höchstens 6 Hunden ( besser ist es jedoch fünf
oder sogar sechs Hunde zu haben, damit immer ein Ersatzhund zur Stelle
ist)
- einem Boxenloader ( jemand, der die Box mit Bälle auffüllt)
- einem Mannschaftskapitän
- einem Helfer/Trainer, der die Läufe beobachtet um festzustellen,
was besser gemacht werden kann (z.B. Wechsel)
- einem Balljungen/-mädchen, der/die die Bälle nach den Läufen
aufsammelt
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Flyball- Ablauf:
Bei einem Turnier müssen vier Hunde einer Mannschaft
den Staffellauf gegen eine andere Mannschaft mit vier Hunden
gleichzeitig auf zwei parallel aufgestellten Parcouren
laufen.
Die vier Hunde, die den Parcours am schnellsten und natürlich fehlerfrei
beendet haben, haben diesen Lauf gewonnen.
Wie viele Läufe an einem Turniertag stattfinden, hängt von der
Anzahl der gemeldeten Mannschaften ab.
Jeder einzelne Hund der Mannschaft muss die vier hintereinander aufgestellte
Hürden überspringen, den Ball aus der Flyballbox fangen
und mit diesem wieder über die Hürden zum Start/Ziel zurücklaufen.
Dort begegnet ihm bereits der nächste Hund aus seiner Mannschaft.
Das wiederholt sich so lange, bis alle vier Hunde den Parcours fehlerfrei
hinter sich gelassen haben.
Sollte einem Hund ein Fehler unterlaufen, so muss dieser den Parcours
wiederholen.
Fehler sind z.B.:
- der Hund bringt den Ball nicht mit durch das Ziel
- der Hund lässt eine oder mehrere Hürden aus
- der Hund verlässt seine Laufstrecke und stört die gegnerische
Mannschaft
- der Boxenloader hilft dem Hund
- der Hundeführer läuft mit bis über die Startmarkierung
- Wechselfehler, der folgende Hund wechselt zu früh über Start-/Ziellinie
bevor der andere Hund raus gelaufen ist
- Der Hund holt sich den Ball ohne die Box zu betätigen
Bei Flyballturnieren
geht es immer recht locker zur Sache und der Spaß kommt nie zu kurz.
Zuschauer, die schon einmal ein
Flyballturnier live
erlebt haben, lieben besonders die tolle Turnieratmosphäre/-stimmung
und sind fasziniert von den Geschwindigkeiten, die die Hunde zurück
legen können. Die Zeiten können unheimlich schnell sein!!!
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Aktueller
Weltrekord:
nach NAFA
nach
U-FLI ( dort werden die Hunde anders ausgemessen und dadurch müssen
sie niedriger springen)
| Mannschaft: |
Touch
N Go A |
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| Ort: |
Fly 'N Aces - Need for Speed,
Las Vegas, NV |
| Datum: |
25. April
2010 |
| Zeit: |
14.86 Sekunden |
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Die schnellste europäische
Flyballmannschaft kommt aus Belgien, die "Jolly Jumpers".
Sie liefen am 4. Juli 2010 bei den 12. European Flyball Championship (EFC)
in Brecht/Belgien einen neuen Rekord: 16.12 sec. !

Jolly Jumpers
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Noch ein Wort
Wer einmal vom Flyballfieber infiziert ist (das passiert auf jeden Fall,
sobald man mit dem Training beginnt),
kann sich auch nie über Langeweile bei diesem Sport beschweren, da
es immer wieder neue Kniffe etc. herauszufinden gilt.
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Killerinstinkt!!!
Schaut Euch die Augen an!
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